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Aktuelle Informationen

Vincent by Vincent


„Starry, Starry Night … „ - mit der wunderschönen Ballade „Vincent“ von Don McLean beendete Prof. Josef Walch seinen abwechslungsreichen Vortrag zu Vincent van Gogh.

Der Referent begeisterte seine Zuhörer im restlos ausverkauften Stadtmuseum und eröffnete dem Publikum anhand der Briefe zwischen dem Maler und seinem Bruder Theo und biografischer Details sowie mit Filmausschnitten und dem erwähnten Pop-Song, der 1971 als Hommage an Vincent van Gogh zu dem Bild „Sternennacht“ entstand, neue Perspektiven auf ausgewählte Bilder des niederländischen Künstlers.

1. Dezember 2019:
Die Taunus Kunst Triennale 1 wird eröffnet


Die Taunus Kunst Triennale, ein gemeinschaftliches Projekt von Stadtmuseum Hofheim und Kunstverein Hofheim, findet zum ersten Mal vom 1. Dezember 2019 bis zum 16. Februar 2020 im Stadtmuseum statt. Zur Vernissage der Ausstellung am 1. Dezember 2019 um 11.15 Uhr sind Sie herzlich eingeladen.

Ganz im Sinne der Tradition Hofheims als Ort der Kunst und Inspiration wollen wir mit dem neuen Projekt den heute in unserer Region tätigen Künstlerinnen und Künstlern ein neues Forum bieten und öffentliches wie privates Engagement für die Gegenwartskunst anregen und fördern.

25 Künstlerinnen und Künstler wählte eine unabhängige Fachjury für die erste Ausstellung aus:

Nadja Bauernfeind • Dieter Brembs • Pilar Colino • Ralf Dingeldein • Sabine Gieshoff • Norbert Grimm • Marten Großefeld • Martin Holzschuh • Ingrid Honneth • Ingrid Hornef • Romana Menze-Kuhn • Claudia Pense • Kai Pfankuch • Claudia Poeschmann • Wanda Pratschke • Georg Scheele • Clara Schuster • Gerhard Silber • Andrea Simon • Brigitte Sterz • Petra Straß • Heinz Wallisch • Kai Wolf • Felix Zinser • Zischg+Kolt

Mit der Präsentation von rund 80 Kunstwerken unterschiedlichster Positionen und Inhalte ist ein eindrucksvoller Blick auf das gegenwärtige künstlerische Schaffen in unserer Region entstanden.

Mehr erfahren Sie hier.

Als die Scherenschnitte laufen lernten


Moderator Michael Schurig vom Deutschen Filmmuseum beantwortete alle Fragen des begeisterten Publikums. Foto: ML

Die Abenteuer des Prinzen Achmed wurden am 5. November im Kino Hofheim mit einer kompetenten Moderation durch Michael Schurig vom Deutschen Filmmuseum gezeigt. Er erklärte uns, wie Lotte Reiningers Silhouettenfilm von 1926 entstand und bis heute überlebte. Er gilt als der erste abendfüllende Animationsfilm der Filmgeschichte. Das Publikum war von diesem bezaubernden, aber auch packenden Kunstwerk fasziniert. Die Resonanz war enorm. Noch nie hatte der Moderator, der an der Restauration dieses historischen Filmstreifens selbst maßgeblich beteiligt war, bei einer Filmeinführung nach eigenem Bekunden ein so begeistertes Publikum erlebt.

Hexe und Zauberer – eine Szene aus dem Prinz-Achmed-Film. Foto: absolut Medien

Daniel Fritzen begeistert


Der begeisternde Klavierabend mit Daniel Fritzen (Mitte) war auch ein perfekter Abschluss für Jörg Wiederhold (links), den langjährigen Gestalter des Musikprogramms im Kunstverein. Seine Nachfolgerin ist Christine Schwarzmayr (rechts), unter anderem Mitglied des Orchesters der Oper Frankfurt.

Der in Hofheim geborene Pianist Daniel Fritzen kehrte an die Wurzeln seiner musikalischen Laufbahn zurück und bereitete rund 100 Besuchern in der Stadthalle einen außergewöhnlichen Klavierabend mit Werken von Franz Liszt und Franz Schubert. Heute in Lübeck lebend begeisterte der vielfach prämierte Musiker nicht nur mit seinem hingebungsvollen und leidenschaftlichen Klavierspiel, sondern bewies auch sein großes Talent in der Vermittlung seiner Fachkenntnis.

Wortreich führte er seine Zuhörer in die Lebenswelt der Komponisten ein und erläuterte, wie sich deren Psyche und Persönlichkeit in ihren Werken niederschlägt. Einziger Wermutstropfen des dreistündigen Konzerts mit zwei Zugaben: Der Andrang war so groß, dass nicht alle Besucher Einlass in den ausverkauften Saal fanden.

 

Ein ganz besonderer Abend war dies auch für Jörg Wiederhold, der sieben Jahre lang das musikalische Programm des Kunstvereins Hofheim gestaltete und verantwortete. Das ehemalige Mitglied des HR2-Sinfonieorchesters, das mit diesem Klavierkonzert seine Tätigkeit im Arbeitskreis beendet, organisierte dabei zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen. Mit Christine Schwarzmayr wurde an diesem Abend auch seine Nachfolgerin vorgestellt. ML


Leidenschaftlicher Auftritt am Klavier: Daniel Fritzen. Fotos: ML

 

Die Zeit, die es dauert


Die Akteure bei unserer Buchmesse-Lesung: Autorin Hanne Ørstavik (Mitte) aus dem Buchmesse-Gastland Norwegen mit Übersetzer Andreas Donat und Moderatorin Viktoria Pollmann aus dem Kunstverein-Arbeitskreis.

Der Kunstverein Hofheim hat in Kooperation mit der Stadtbücherei und der Stiftung Leseland Hessen zur Buchmesse wieder eine Autorin des Gastlandes der Buchmesse, in diesem Jahr Norwegen, eingeladen, wie es seit über 20 Jahren bei uns Tradition ist. Die Nachfrage nach Karten war unerwartet groß. Rund 90 Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten eng zusammengerückt, als die Autorin Hanne Ørstavik auf Norwegisch aus ihrem zur Buchmesse erschienen Roman „Die Zeit, die es dauert“ kurze Passagen vorlas. Die eher zurückgenommene Stimme, die fremd anmutenden Laute der norwegischen Sprache machten neugierig auf das, was hier gelesen wurde.


Hanne Ørstavik las in ihrer Muttersprache Norwegisch, und Andreas Donat übersetzte.

In seinem einfühlsamen, ruhigen Vortrag aus der deutschen Ausgabe des Buches vermittelte der Übersetzer Andreas Donat einen Eindruck von der konzentrierten und kraftvollen Sprache, in der Hanne Ørstavik die Handlung ihres Romans psychologisch entwickelt und dicht erzählt. In ganz einfacher Sprache schildert die Autorin die grausamen Folgen eines kalten Schweigens in der Familie, wo die Tochter einer aus nicht erklärten Gründen harten Mutter 30 Jahre braucht, um ihr eine Bitte abzuschlagen - den Weihnachtsabend bei ihr zu verbringen. 30 Jahre, "Die Zeit, die es dauert", bevor sie dieser Mutter ein "Nein" entgegenzusetzen wagt. Im Publikum war es totenstill. Spannung ohne Dramatik, aber voller Mitleid und Hilflosigkeit. Eine großartige Lesung.

Die Skulptur „Change me“ von Ingrid Hornef sucht noch Spender

Skulptur "Abgehakt" von Thomas ReifferscheidVier der fünf beim Steinbildhauer-Symposium 2013 entstandenen Skulpturen konnten wir inzwischen ankaufen und der Stadt Hofheim für die Sammlung des Stadtmuseums schenken. Möglich wurde das durch viele Spenden, nicht zuletzt unserer Mitglieder, für die wir uns auch an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken. Jetzt geht es darum, dass uns auch der Abschluss des Symposiums gelingt: der Ankauf der fünften, von der Hofheimer Künstlerin Ingrid Hornef geschaffenen Skulptur „Change me“, die eindrucksvoll vor dem Rathaus steht.

Steinbildhauer-Symposium 2013

Damit die Leihgabe der Künstlerin dauerhaft in Hofheim bleiben kann, brauchen wir Ihre Unterstützung. Wenn Sie uns helfen wollen, zum Beispiel mit einer Sammlung anlässlich Ihres runden Geburtstags, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das

Spendenkonto „Skulpturen für Hofheim“
IBAN DE08 5125 0000 0002 2221 67
bei der Taunussparkasse Hofheim.

Herzlichen Dank!